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etf sparplan erfahrungsbericht

✅ Depot Gebührenfrei
✅ Niedrige Ordergebühr von 1,75%
✅ Große Auswahl      

Die Direktbank ING-DiBa wurde im Jahre 1965 gegründet und ist ein vollständiges Tochterunternehmen der internationale tätigen niederländischen ING Group. Die ING DiBa ist im Jahre 2020 mit 9,5 Millionen Kunden die größte Direktbank Deutschlands, wenn man von Kunden ausgeht. Außerdem wurde die Direktbank 2019 von dem Finanzmagazin €uro zur beliebtesten Bank ausgezeichnet. Die ING-DiBa bietet natürlich auch eine große Auswahl an ETF-Sparplänen. Hier werden wir uns ansehen ob ING-DiBa für ETF-Sparer attraktiv sein könnte.

 

Das Angebot

 

ING-DiBa bietet eine sehr umfangreiche und große Auswahl an ETF-Sparplänen an. Es werden insgesamt 718 Sparplanfähige ETFs angeboten. Mit der Anzahl an ETFs von verschiedenen Anbietern haben sie eine größere Auswahl als der Durchschnitt der Online-Brokern. Zur Auswahl bei ING-DiBa gehören die gängigsten Indizes wie DAX, MSCI World oder MSCI Emerging Markets. Der Schwerpunkt der Sparpläne liegt auf Aktien-ETFs und Anleihen-ETFs. ING-DiBa bietet außerdem 123 kostenlose ETF Sparpläne an, also ETFs auf die man keine Ausführungsgebühr zahlt. Hier kann der Online Broker mit einer attraktiven Auswahl punkten, mit Anbietern wie Amundi, Invesco, Franklin Liberty Ishares und Lyxor ETF. 

 

Diese Anlageklassen gibt es

 

– 481 Aktien-ETFs

– 165 Anleihen-ETFs

– 7 Rohstoff-ETFs

– 1 Immobilien-ETFs

– 4 Geldmarkt-ETFs

 

Diese Anbieter stehen unter anderem zur Auswahl

 

– Amundi

– Comstage

– Franklin Liberty 

– Invesco

– iShares 

– Lyxor ETF 

-Market Access 

-USB ETF 

-Vanguard 

-Xtrackers 

 

Kosten

 

Die Direktbank verlangt eine Marktübliche Mindestsparrate von 50€. Etwas sehr erfreuliches für ETF-Sparer ist das ING-DiBa keine Depotgebühren verlangt. Dennoch sind die Ausführungsgebühren, die bei 123 ETFs nicht bezahlt werden müssen, deutlich teurer als bei anderen Online Brokern wie der Comdirect oder der Consorsbank. Es muss eine Ausführungsgebühr von 1,75% der Sparrate gezahlt werden. Das lohnt sich bei Anlagebeträgen über 100€, im Vergleich zu anderen Online Brokern kaum. Außerdem muss man Ordergebühren von 0,25% zahlen. Der Maximalbetrag hierbei liegt bei 69,90€. Beim ETF Handel kommen außerdem noch die 5,00€ Börsenentgelt hinzu. In München und Frankfurt sind nur 2,50€ fällig. ING-DiBa bietet nur den Direkthandel über Tradegate an. Beim handeln von ETFS´s über Tradegate fallen außer den Ordergebühren keine weiteren Kosten an. Außerdem werden bei ETF Käufen über 500€ die Kosten erlassen.

 

So legt man einen ETF-Sparplan an

 

1. Einloggen und Depot eröffnen

 

Der erste Schritt besteht selbstverständlich daraus sich entweder einloggen oder ein neues Konto zu erstellen. Danach muss, man sofern noch keines vorhanden, ein Depot erstellen. Ein Depot zu eröffnen geht ziemlich einfach. Die Identifizierung kann man ganz leicht per Video-Ident Verfahren ausführen. Die Dokumente müssen allerdings per Post eingesendet werden. Im Depot findet man dann als vierten Punkt die Kategorie Wertpapier-Sparen.

 

2. Passendes Wertpapier finden

 

In diesem Schritt geht es darum das richtige Wertpapier zu finden. Falls man schon weiß welches Wertpapier das richtige für einen ist, ist es einfach möglich die Wertpapierkennnummer oder die ISIN des ETFs zu suchen. Damit wird verhindert dass man das falsche Wertpapier mit einem ähnlichen Namen verwendet. Die WKN macht hier mehr Sinn da sie deutlich kürzer ist. Eine Übersicht über alle sparplanfähigen Wertpapiere findet man unter dem Punkt Investieren und dann bei Sparpläne. Welches ETF für die jeweilige Person die richtige ist, kommt ganz auf den Investmentstil an. Für den Einstieg wird häufig MSCI All Countries World Index empfohlen

 

3. Rahmendaten festlegen

In diesem Schritt werden die Rahmendaten des ETFs festgelegt.

 

– Sparrate

– Termin des Kaufs

– Beginn des Sparplans

– Jährliche Dynamik

– Einmaligem Anlagebetrag

– Referenzkonto

 

Wie viel Geld jeweils in das Wertpapier investiert wird legt die Sparrate fest. Bei ING-DiBa beträgt diese mindestens 50€. Man kann über das Feld Dynamik einstellen das dieser Betrag von Jahr zu jahr steigt.

Beim Spartermin gibt es auch einige Möglichkeiten. Zur Auswahl steht ein monatlicher, eine zwei monatlicher und eine drei monatlicher Spartermin. Außerdem ist es noch möglich zwischen dem 1.des Monats und dem 15. Des Monats zu wählen. Der Starttermin ist auch wählbar, falls man den Sparplan erst in 1 oder 2 Monaten starten will. SIe können auch statt dem IGN Tagesgeldkonto ihr eigenes Girokonto auswählen das geht unter dem Punkt Referenzkonto. Ein Referenzkonto macht seit Mai 2020 auch viel sinn da das ING Konto seit diesem Zeitpunkt Geld kostet.

 

4. Auftrag freigeben

 

Jetzt können sie ihre Eingaben bestätigen. Daraufhin werden noch einam alle angaben angezeigt.Jetzt muss nur noch die TAN eingeben werden und ihre Eingabe ist freigeben.

 

Service

 

Auf verschiedenen Online Plattformen loben immer wieder Nutzer den guten Service und Support des Online-Brokers. Es gab einmal Kritik an der alten ING Anwendung für Mobile Endgeräte. Dieses Kritisierte App wurde aber durch eine neue ersetzt die eine ziemlich gute Bewertung hat. Mobile Trading ist dadurch natürlich auch möglich. Auch das ändern eines Sparplans geht sehr leicht von der Hand. Einfach zum Punkt Meine Konten Navigieren und im Unterpunkt Investieren das Direktdepot auswählen. Danach Wertpapiersparen aufrufen, etwas weiter unten befinden sich dann die bestehenden Sparplänen. Dort ist es möglich den bestehenden Sparplan nach belieben zu bearbeiten.

 

Fazit

 

Die ING-DiBa ist ein guter Anbieter vor allem wenn man alles an einem Ort haben will. Da man bei der ING-DiBa alle Dienstleistungen aus einer Hand hat. Ein anderer positiver Punkt ist der gute Service. Und auch das die Einlagensicherung und Abwicklung in Deutschland stattfindet ist durchaus positiv hervorzuheben. Auch die Auswahl ist beachtlich, zwar nicht die größte Auswahl auf dem Markt, aber dennoch mehr als bei vielen anderen Online-Brokern. Weniger erfreulich sind da wohl die hohen Ausführungskosten die deutlich über der Norm liegen. Das ist wohl auch der Hauptgrund warum man auf jeden Fall die Preise mit anderen Brokern vergleichen sollte.