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Was bedeutet Fiat und woher kommt diese Bezeichnung?

“Fiat“ ist lateinisch für „es geschehe“ und ist die erste Art von Währung, die von der Regierung geschaffen wurde. Sie wird in fast allen Ländern der Welt verwendet. die nicht durch ein physisches Gut gedeckt ist und einen Wert an sich hat. Fiatgeld ist für die Wirtschaft der modernen Welt unerlässlich, da es für kleine Transaktionen verwendet werden kann. Die Arten von Fiat-Währungen sind beispielsweise Euro oder Dollar. In der Wirtschaft bezieht sich Währung im engeren Sinne auf Geld, das ein Tauschmittel ist, das für Waren und Dienstleistungen ausgegeben werden kann; es kann auch für die Zahlung von Steuern, die Rückzahlung von Krediten und andere Zahlungen verwendet werden. Das erste Mal wurde Fiatgeld im elften Jahrhundert in China verwendet. Die Verwendung entstand durch die Ersetzung der schweren Eisenbargeldmünzen mit “Jiaozi”. Das war eine einfache Form der Banknote, die hergestellt wurde, um die Zahlung zu erleichtern. Richtig eingesetzt wurde Fiatgeld aber von der nachfolgenden Great Yuan-Dynastie und wurde anschließend von den folgenden Sippschaften übernommen.

 

 

Vor- und Nachteile der Fiatwährungen

 

Vorteile

 

Wie jedes andere Zahlungsmittel, hat auch Fiatgeld seine Vor- und Nachteile: 

Ein Vorteil- überwiegend für die Regierung- ist die Kontrolle über die Bereitstellung und den Wert der Fiatwährungen, da diese keine knappen oder beschränkten Ressourcen, wie beispielsweise Gold, sind. Die Kontrolle dient zur zuverlässigen Verwaltung der Angebote von Krediten, der Liquidität und der Zinssätze.

Außerdem besteht ein geringes Risiko, dass eine unerwartete Abwertung des Fiatgeldes zustande kommen kann, weil die Erhöhung schon durch die bestimmte Regierung vorherbestimmt ist. 

Auf internationaler Hinsicht sind Fiatwährungen sehr praktisch, weil auf der Welt überwiegend das Fiatwährungssystem verwendet wird. Durch die Anerkennung gegenseitiger Währungen erleichtert es somit das internationale Handeln.

Nicht nur die Kontrolle und das Handeln, sondern auch die Kostenersparnisse bei der Herstellung sind vorteilhaft, da das Drucken von Papiergeld eindeutig günstiger,als das Prägen von Silber- und Goldmetallen ist.

 

Nachteile

 

Nachteile an Fiatwährungen:

Fiatgeld ist nicht an einen materiellen Vermögenswert gebunden. Das heißt, sein Wert hängt von verantwortungsvoller Fiskalpolitik und Regulierung der Regierung zusammen. Was soll das aber bedeuten und was ist eine Fiskalpolitik? Unter Fiskalpolitik versteht man eine Wirtschaftspolitik eines Staates, welche durch Beeinflussung von Steuern und Ausgaben, die konjunkturelle Schwankung ausgleicht. Das soll dazu beitragen, ein stabiles  Wirtschaftswunder erhalten zu können. 

Warum ist diese Politik so wichtig für Fiatwährungen? 

Wird diese Strategie nicht nicht gut genug ausgeübt, kann es zu einer Inflation, im schlimmsten Fall zu einer Hyperinflation, führen. Einfach gesagt: Es wären mehr Fiatwährungen im Umlauf, als die Produkte. Inflation wird auch oft Geldentwertung genannt.Die wesentliche Folge einer Inflation ist meist eine große Wirtschaftskrise.

Ein weiterer Nachteil ist die Entstehung der sogenannten Blasen. Blasen sind wirtschaftliche Zyklen, in denen es zunächst einen starken Preisanstieg gibt, bevor es zu einem ähnlich starken Preisrückgang kommt.

Aktueller Stand im Markt:

 

Aktueller Stand der weltgrößten Fiatwährungen:

Die geläufigen Währungen sind den meisten sicher schon bekannt. In Europa ist überwiegend der Euro vertreten, wobei es auch Schweizer Franken gibt. In den USA wird, wie bestimmt schon klar ist, der US-Dollar verwendet.

Derzeit entspricht 1 Euro 1,22 US-Dollar oder 1,10 Schweizer Franken. Das heißt, der Euro ist mehr Wert als die oben genannten anderen Fiatwährungen, da man mit wenig Geld (hier: Euro) umgerechnet mehr von der gegensätzlichen Währung hat (hier: US-Dollar & Schweizer Franken).