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Veränderung der Dynamik

Eine Serie von dreiwöchigen Kursgewinnen endete, als die wichtigsten Aktienindizes um rund 1% nachgaben und damit in die bisher arbeitsreichste Phase einer starken Quartalsergebnissaison eintraten. Von dem Rückgang am Montag, der durch einen Rückschlag bei den Kongressverhandlungen über ein Coronavirus-Hilfspaket ausgelöst worden war, konnten sich die Aktien nicht erholen.

Renditeanstieg

Zum siebten Mal in Folge ist die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe am Freitag auf einen Intraday-Höchststand von 0,87% gestiegen, was dem höchsten Stand seit mehr als vier Monaten entspricht. Die Benchmark-Rendite der 10-jährigen US-Schatzanleihe lag noch Anfang August bei nur 0,52%.

Verzögerte Entlastung

Wieder einmal ging es um die Chancen für weitere Kongressunterstützung zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. Die Verunsicherung erstreckte sich bis in den Freitag hinein, als ein Wirtschaftsexperte des Weißen Hauses sagte, dass die Gespräche im Kongress ins Stocken gekommen zu sein schienen, und damit die Besorgnis auslöste, dass eine weitere Hilfsrunde nicht vor den Wahlen am 3. November genehmigt werden könnte. 

Verzögerte Entlastung

Wieder einmal ging es um die Chancen für weitere Kongressunterstützung zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. Die Verunsicherung erstreckte sich bis in den Freitag hinein, als ein Wirtschaftsexperte des Weißen Hauses sagte, dass die Gespräche im Kongress ins Stocken gekommen zu sein schienen, und damit die Besorgnis auslöste, dass eine weitere Hilfsrunde nicht vor den Wahlen am 3. November genehmigt werden könnte. 

Chinas Comeback

Nach Angaben der chinesischen Regierung wuchs die chinesische Wirtschaft im dritten Quartal mit einer Jahresrate von 4,9% und konnte damit ihre Erholung von der Pandemie fortsetzen. Der Quartalszuwachs für die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft war schneller als die Zuwachsrate von 3,2% im zweiten Quartal, als andere große Wirtschaftssysteme steile BIP-Rückgänge hinnehmen mussten.

Wiedergewonnene Stärke

Bei einem monatlichen Indikator der US-Wirtschaftsaktivität wurde sowohl für den Dienstleistungsbereich als auch für das produzierende Gewerbe die schnellste Expansionsrate seit 20 Monaten verzeichnet. Die Umfragedaten des IHS-Markit-Einkaufsmanagerindexes haben jedoch auch verdeutlicht, dass bei Unternehmen Vorsicht geboten war, da sich das Coronavirus noch immer ausbreitet und die Wahl vom 3. November für weitere Unsicherheit sorgte.

Die Unbeständigkeit Europas

Für die europäischen Aktien war es eine sehr volatile Woche. Während die starken Gewinnresultate von Banken und Autoherstellern am Freitag einen europäischen Leitindex nach oben zogen, fielen die Aktien zu Beginn der Woche inmitten der Besorgnis über die wirtschaftlichen Auswirkungen der steigenden Fälle von Coronavirus.

Ölverlust der Traktion

Der amerikanische Rohölpreis ist wieder unter die Marke von 40 Dollar pro Barrel zurück gefallen und verzeichnete damit den ersten wöchentlichen Rückgang seit drei Wochen. Auf die Preise drückten unter anderem steigende Coronavirus-Fälle und die zunehmende Ölförderung in Libyen.

BIP-Durchhänger?

Es wird erwartet, dass die am Donnerstag von der Regierung veröffentlichte erste Prognose des US-Wirtschaftswachstums für das dritte Quartal der am genauesten beobachtete Bericht der Woche sein wird, da sie eine rekord brechende Wachstumsrate für ein einzelnes Quartal ergeben könnte. Während des diesjährigen zweiten Quartals brach das BIP inmitten der Pandemie um 31,4% ein. Wirtschaftswissenschaftler erwarten für das dritte Quartal eine scharfe Kehrtwende, wobei die meisten ein Wachstum von etwa 30,0% prognostizieren